Interview mit Theresa Spirik

Hier wollen wir Theresa Spirik vorstellen. Sie ist Leiterin der Personalentwicklung beim Personaldienstleister Trenkwalder. Sie steht bei OpenUNI immer wieder auf der Bühne und wirkt im Hintergrund bei der Konzeption der Events mit. Warum sie bei uns aktiv ist und warum sie regelmäßig ihre Stimme erhebt, erfährst du hier.

OpenUNI: Danke, Theresa, dass du dir Zeit für dieses Gespräch nimmst. Erzählst du uns ein bisschen von deiner Ausbildung und deinem Beruf?

Theresa: Gerne, ich habe Internationale Wirtschaftsbeziehungen mit Schwerpunkt Osteuropa studiert (Bachelor). Das war mir dann aber nicht genug und ich bin in die Niederlande gegangen und habe dort einen Master gemacht in Human Resources Management und in Philosophie. Dann bin ich nach Österreich zurückgekommen und arbeite seit fünf Jahren bei Trenkwalder Personaldienste, mittlerweile leite ich dort die Personalentwicklung für Österreich.

OpenUNI: Was siehst du in der Personalentwicklung als größtes Thema für die nächsten Jahre?

Theresa: Das Grundthema ist: welche Weiterbildungsmaßnahmen braucht es, um die besten in der Branche zu sein. Das ist stark von der Umgebung und den Anforderungen abhängig, Stichworte: Digitialisierung, dynamischer Arbeitsmarkt und auch die große Nachfrage nach Fachkräften, die schwer zu finden sind.

OpenUNI: Welche konkreten Maßnahmen siehst du, um Mitarbeiter glücklich in einem Unternehmen zu halten?

Theresa: Meine Erfahrung zeigt, dass die unmittelbare Umgebung ausschlaggebend ist für die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Ich höre oft, dass Menschen so gerne bei Trenkwalder arbeiten, „weil das Team so leiwand ist“. Das in Kombination mit einer abwechslungsreichen Aufgabe, in der man auch einen Sinn sieht, führt dazu, dass Leute gerne bleiben, wo sie sind.

OpenUNI: Gehen wir von deinem Beruf zu OpenUNI – wie bist du dazugestoßen?

Theresa: Ich habe mit dem Gründer Philip Auinger in Eisenstadt studiert. Er hat mir vor ein paar Monaten bei einem Kaffee von seiner Initiative erzählt und mich gleich dafür gewinnen können, weil mir die Idee sehr gut gefällt. Insbesondere der Slogan „wisdom from/for all“ sagt mir zu, weil das ein gutes Leitmotiv ist, wie man mit Wissen und generell mit anderen Menschen umgehen kann.

Philip_Theresa

OpenUNI: Beim nächsten Event gibt es wieder einen interaktiven Input von dir. Verrätst du uns schon etwas darüber?

Theresa: Wir haben uns überlegt, was Mitarbeiter heutzutage brauchen, um im Berufsleben voranzukommen. Das sind einerseits kreative Ideen und andererseits konkrete Maßnahmen, um die persönliche Weiterentwicklung anzukurbeln. Wie schaffe ich mir Strukturen, wie plane ich meine Zeit, um meine Ideen umsetzen zu können.

OpenUNI: Du stehst ja auch außerhalb von OpenUNI immer wieder auf der Bühne – was machst du da?

Theresa: Ich singe! Und zwar beim „Chor im Hemd“, der musikalisch gut ist und ich finde die Leute dort sehr angenehm – das findet man in der Kombination leider nicht so oft. Es gibt auch Kooperationen mit anderen Chören, wir treten gemeinsam beispielsweise am 8. Mai am Heldenplatz beim Fest der Freude auf und singen dort die Chichester Psalms von Leonard Bernstein.

OpenUNI: Wenn du an die Gesangswelt denkst, gibt es Tipps, die du anwenden kannst, wenn du beispielsweise eine Präsentation hältst?

Theresa: Singen und Sprechen hat beides viel mit der richtigen Atemtechnik zu tun. Und sich voll und ganz auf das Thema einlassen, das hilft, dem Publikum die Emotionen zu vermitteln.

OpenUNI: Wir sind schon bei der Abschlussfrage: hast du ein Lebensmotto?

Theresa: Das Leben ist zu kurz für ein langes Gesicht! (lacht)

OpenUNI: Vielen lieben Dank für das Gespräch!

Theresa: Sehr gerne!